Hochwasserrückhaltebecken Meisdorf

Kurzbeschreibung

Am Fuße der Burg Falkenstein soll ein Rückhalteraum für die hochwasserführende Selke entstehen. Die Anlage ist kleiner als die bei Straßberg. Beide Rückhaltebecken sollen künftig die flussabwärts liegenden Ortschaften wie Reinstedt, Hoym und Gatersleben vor einer Flut schützen. Ihre Wirkung im Extremhochwasserfall reicht bis zum Mündungsbereich der Selke bei Hedersleben. Im Fall des Hochwasserrückhaltebeckens bei Meisdorf entsteht ein Absperrbauwerk mit einer Kronenlänge von gut 120 Metern. Das Rückhaltevolumen des Beckens beträgt maximal zwei Millionen Kubikmeter, der Damm ist rund 16 Meter hoch. Die Selke fließt ungehindert durch das Durchlassbauwerk. Fachleute sprechen in diesem Fall von einem Damm mit ökologischem Gerinne. Der Ufersaum ist bewachsen.

Doch nicht nur die Selke kann die künstliche Sperre ungehindert passieren. Auch Rettungsfahrzeuge oder beispielsweise ein Kremser können hindurch fahren. Spaziergänger und Wanderer können außerdem den Weg über die Dammkrone nehmen.